Förderung

Freistaat Sachsen bezuschusst Umbauten mit neuer Förderrichtlinie

Mit dem 1. Juli 2017 tritt im Freistaat Sachsen eine neue Förderrichtlinie in Kraft. Damit fördert das Bundesland Sachsen barrierearme Umbauten in Wohnungen. Die Zuschüsse belaufen sich auf bis zu 80% der Umbaukosten oder maximal 8.000€ (Höchstbetrag für Rollstuhlfahrer: 20.000 €). Die neue Förderrichtlinie begrenzt damit den Eigenanteil für einen Umbau auf 20%. Die entsprechenden Antragsformulare sind auf der Homepage der Sächsischen Aufbaubank (www.sab.sachsen.de) erhältlich.

Beratungsstellen

Der Freistaat Sachsen hat im Zuge der Einführung der Förderrichtlinie drei Beratungsstellen eingerichtet. Hier erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger Beratung und Hilfe bei der Antragsstellung.

Leipzig, Landkreis Leipzig und Landkreis Nordsachsen
Behindertenverband Leipzig e. V.
Bernhard-Göring-Straße 152, 04277 Leipzig
Telefon 0341 3065120
Internet: www.le-online.de

Dresden, Landkreis Bautzen, Görlitz, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen e. V.
Michelangelostraße 2, 01217 Dresden
Telefon 0351 479350-0
Internet: www.selbsthilfenetzwerk-sachsen.de

Chemnitz, Erzgebirgskreis, Landkreis Mittelsachsen, Landkreis Zwickau und Vogtlandkreis
Sozialverband VdK Sachsen e.V.
Elisenstraße 12, 09111 Chemnitz
Telefon: 0371 33400
Internet: www.vdk.de/sachsen

 

 


Die bekannten Pflegestufen werden durch die neuen Pflegegrade abgelöst.

Mit Würde altern, das wünschen sich viele Bundesbürger. Noch wichtiger als die eigentliche Altersvorsorge und die Rente ist das angenehme, altersgerechte Leben im Alter. Vor allem der Umbau des Badezimmers erfordert viel Aufmerksamkeit und sollte im Alter nicht umgangen werden.

Insbesondere der Unterschied zwischen einer barrierefreien und barrierearmen Gestaltung des Badezimmers sollte dabei jedem Best-Ager bewusst sein. Denn die Unterschiede sind deutlich: Während das barrierefreie Umbauen sehr kostspielig, zeitaufwendig und anstrengend sein kann, lassen sich beim barrierearmen Umbauen mit geringeren finanziellen Mitteln effiziente Verbesserungen erzielen, die im Alter enorm von Vorteil sind und auf der anderen Seite den Geldbeutel nicht zu sehr belasten.Und das Beste daran: Mit einem Zuschuss wird der Badumbau noch einfacher möglich.In vielen Fällen ist der Umbau zum vollkommen Barrierfreien Bad nicht nötig. Zielgerichtete Teilsanierungen wie der Umbau der Wanne zur Dusche, oder der Einbau einer Badewannentür, ermöglichen in den meisten Fällen wieder die selbstständige Badnutzung.

Das Verfahren nennt sich „Neues Begutachtungsassessment (NBA)“ und dient im Zuge der Pflegereform zur Feststellung des Grades der Pflegebedürftigkeit. Das NBA wird insbesondere den Bedürfnissen Pflegebedürftiger mit eingeschränkter Alltagskompetenz, wie Demenz- und psychisch Kranker wesentlich gerechter. Psychische und physische Faktoren der Pflegebedürftigkeit werden hierdurch gleichgesetzt. Start der Umstellung: 1.Januar 2017.

 

Keine Änderungen durch die Pflegegrade auf wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Logo - Zuschuß 4.000 Euro möglich!

Im Bereich der wohnumfeldverbessernden Maßnahmen ändert sich für Sie soweit nichts. Der Anspruch gilt ab Pflegegrad 1, was einer geringen Beeinträchtigung der Selbstständigkeit entspricht. Das Beantragungsverfahren und die maximale Fördersumme bleiben gleich.

 

 

Alle BADbarrierefrei Lösungen gelten weiterhin als wohnumfeldverbessernde Maßnahme und werden somit ab Pflegegrad 1 durch die Pflegekassen gefördert!

  • Einbau eines nicht vorhandenen Bades/WC
  • Armaturen
  • Badewanneneinstiegshilfen (Änderung der Bausubstanz)
  • rutschhemmende Bodenbeläge, insbesondere in der Dusche
  • Duschplatz, wenn keine Badewanne mehr genutzt werden kann
  • Anpassung der Höhe von Einrichtungsgegenständen
  • höhenverstellbarer Waschtisch
  • höhenverstellbareres WC

 

So beantragen Sie die Fördermaßnahme

Wichtig

Antragstellung

Tipp

Um eine Kostenübernahme durch die Pflegekasse sicher zu stellen, sollte der Antrag auf den Zuschuss vor Beginn der Umbaumaßnahme gestellt und die Bestätigung der Pflegekasse zur Kostenübernahme abgewartet werden. Die Antragstellung erfolgt direkt durch den Pflegebedürftigen bei der Krankenkasse. Die benötigten Formulare sind häufig auf der Internetseite der Krankenkasse zu finden oder direkt in deren Geschäftsstellen erhältlich. Es empfiehlt sich auch immer vorher mit Ihrem Arzt über die Maßnahme zu sprechen. Falls Sie bereits eine Maßnahme in Anspruch genommen haben, kein Problem. Ein Zuschuss zur Wohnungsanpassung kann ein zweites Mal gewährt werden, wenn sich die Pflegesituation so verändert hat, dass erneute Maßnahmen nötig werden. Wir empfehlen eine Abklärung der Kostenübernahme vor Umbaubeginn.

Weitere Informationen

Miniaturbild PflegegradrechnerAlles Wissenswerte zum Thema Pflegegrade finden sie auf http://www.badbarrierefrei.com/ratgeber/pflegegrad-rechner/.

Nutzen Sie den Pflegegradrechner um den Grad der Beeinträchtigung zu bestimmen. Anhand Ihrer Angaben berechnet er, welcher Pflegegrad Ihnen oder Ihrem Angehörigen zustehen würde.

 

Der Pflegegradrechner gibt Ihnen eine erste Orientierung dafür, ob eine Beantragung von Pflegegeld möglich wäre.

 

Sie haben weitere Fragen

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf oder rufen Sie unsere kostenfreie Hotline an.
Unter 0800 – 44 55 99 8 sind wir 24 Stunden für Sie da.

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